Mehr Raum für Unerwartetes

Ein span­nungs­ge­la­de­nes Jahr geht zu Ende. Ver­gleich­bar mit einer Erin­ne­rung aus dem Che­mie- und Phy­sik­un­ter­richt, wo wir nur dar­auf gewar­tet haben, dass etwas Unvor­her­seh­ba­res pas­siert. Etwas schief läuft, dane­ben, viel­leicht sogar in Flam­men auf­geht …

War­schein­lich haben wir im Unter­richt bei einem miss­glück­ten Ver­such mehr gelernt, als wenn er geglückt wäre. Ein­fach los­le­gen, ohne zu wis­sen, was dabei pas­siert. Das ist der Reiz des Expe­ri­ments. Gera­de in einer Zeit, die so span­nend ist wie die jet­zi­ge. Fin­den auch die, die es schon prak­ti­zie­ren: „Nur rum sit­zen und mit der Welt zu hadern kos­tet sicher­lich mehr als etwas aus­zu­pro­bie­ren!“ (Andre­as Mur­ku­dis*). Denn wir kön­nen nur gewin­nen. Im Zwei­fel zumin­dest Ein­sicht, Erkennt­nis und Erfah­rung.

Lasst uns mutig sein. Für Neu­es, für Uner­war­te­tes. Etwas, das den Kopf zum Arbei­ten anregt. Lasst uns im neu­en Jahr gemein­sam Flä­che „neu bele­ben“, das Poten­zi­al vor Ort aus­schöp­fen. Raum für Oasen der Schön­heit schaf­fen. Insze­nie­ren. Die Sin­ne berüh­ren. Ein guter Gast­ge­ber sein – an ana­lo­gen und digi­ta­len Orten der Begeg­nung. Wir wün­schen Ihnen und ihrer Fami­lie gesun­de Fei­er­ta­ge und einen ful­mi­nan­ten Start in das Jahr 2021.

* Aus­ga­be Tex­til­Wirt­schaft Nr. 47

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