Der Handel im Wandel

Neues Entdecken – online, offline und between the line

Im anti­ken Grie­chen­land kann­te man drei Arten von Händ­lern: Kape­loi, Nauk­le­roi sowie Empo­roi. Modern über­setzt wäre der Kape­los der Lokal­händ­ler, Nauk­le­ros der inter­na­tio­na­le Zwi­schen­händ­ler mit eige­nem Laden­kon­zept und Empo­ros der Fran­chise­neh­mer.
Auch Aris­to­te­les’ Ide­al­vor­stel­lung bezüg­lich der Lage der Stadt war klar defi­niert. Dem­zu­fol­ge liegt die­se zwei Mei­len von der Küs­te ent­fernt, schafft ihre Nah­rung soweit mög­lich aus dem eige­nen Land her­bei, um wirt­schaft­lich mög­lichst aut­ark zu blei­ben. Die Ein­fuhr aller entbehr­lichen Arti­kel wird ver­bo­ten, glei­ches gilt für die Aus­fuhr lebens­not­wen­di­ger Güter.

Seit dem 16. Jahr­hun­dert v. Chr. haben sich der Han­del und unse­re Städ­te ste­tig trans­for­miert. Klar defi­niert ist nur noch der Wan­del. Und mit ihm das Gesicht des Han­dels, die Auf­ga­be des Kauf­manns sowie die Art des Kon­sums. Wir erle­ben hybri­des Kauf­ver­hal­ten, mul­ti­ple Raum­nut­zung, modu­la­re Shop­sys­te­me, ein kura­tier­tes Sor­ti­ment, online, off­line und bet­ween the line.
Durch COVID-19 ist der Wan­del im Han­del zusätz­lich in eine Art Teil­chen­be­schleu­ni­ger gera­ten. Vie­le Unbe­kann­te ver­lan­gen eine Anpas­sung an die mensch­li­chen Bedürf­nis­se. Es geht nicht nur um den Schutz der phy­si­schen Gesund­heit, auch unse­re Psy­che will bewahrt wer­den. Das bes­te Schutz­schild hier­für ist die Ansamm­lung von posi­ti­ven Rei­zen und Erfah­run­gen. Auf­grund der Qua­ran­tä­ne ent­zieht sich das Indi­vi­du­um vie­ler die­ser Din­ge, umso wich­ti­ger ist es, an den ver­blei­ben­den Stel­len der mensch­li­chen Begeg­nung und Kom­mu­ni­ka­ti­on posi­ti­ve Ent­de­ckun­gen zu ermög­lichen. Egal ob im sta­tio­nä­ren Han­del oder online, also auf der Couch.

Wie kön­nen wir der Ent­wick­lung begeg­nen? Einen Lösungs­an­satz bie­tet „Seren­di­pi­tät“, das uner­war­te­te Ent­de­cken von etwas gänz­lich Neu­em. Oder im Han­del: über­ra­schend insze­nier­te „Zufalls­ent­de­ckun­gen“, die online, off­line und bet­ween the line den ent­schei­den­den Kauf­im­puls lie­fern. Weg vom rei­nen Point of Sale, hin zum „Point of Expe­ri­ence“ – zu ästhe­ti­schen Ver­kaufs­büh­nen mit einem viel­fäl­ti­gen und kura­tier­ten Sor­ti­ment. Modu­lar nutz­ba­re Räu­me, die uns auf eine mul­ti­sen­sua­le Rei­se ein­la­den und uns so in eine ande­re Welt ent­füh­ren. Und sei es nur bis zum nächs­ten Augen­blick.

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